Update howto-fhir-date-parameter.md
This commit is contained in:
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-21
@@ -52,23 +52,110 @@ Treffer-Bereich (grün/farbig schattiert):
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| `eq` | gleich | Resource-Intervall liegt vollständig im Such-Intervall |
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| `ne` | ungleich | Komplement von `eq` |
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| `gt` | größer als | Resource-Datum beginnt nach dem Ende des Such-Intervalls |
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| `lt` | kleiner als | Resource-Datum endet vor dem Beginn des Such-Intervalls |
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| `ge` | größer/gleich | Beginnt am oder nach Beginn des Such-Intervalls |
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| `le` | kleiner/gleich | Endet am oder vor Ende des Such-Intervalls |
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| `sa` | starts after | Beginnt vollständig **nach** dem Ende des Such-Intervalls |
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| `eb` | ends before | Endet vollständig **vor** dem Beginn des Such-Intervalls |
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| `ap` | approximately | Ungefähre Übereinstimmung, Toleranz serverabhängig |
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| `gt` | größer als | Resource-Intervall **ragt über** das Ende des Such-Intervalls hinaus |
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| `lt` | kleiner als | Resource-Intervall **beginnt vor** dem Anfang des Such-Intervalls |
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| `ge` | größer/gleich | `gt` **oder** vollständig im Such-Intervall enthalten (`eq`) |
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| `le` | kleiner/gleich | `lt` **oder** vollständig im Such-Intervall enthalten (`eq`) |
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| `sa` | starts after | Beginnt vollständig **nach** dem Ende des Such-Intervalls, keine Überlappung |
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| `eb` | ends before | Endet vollständig **vor** dem Beginn des Such-Intervalls, keine Überlappung |
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| `ap` | approximately | Überlappung, plus ähnliche Größenordnung der Intervalle |
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**Praxis-Tipp:** `sa`/`eb` unterscheiden sich von `gt`/`lt` nur spürbar bei
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Resource-Feldern, die selbst ein **Intervall** sind (`Period`, z. B.
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`Encounter.period`). Bei einem einzelnen Zeitpunkt-Feld ist der Unterschied
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meist nicht beobachtbar – `gt` reicht schon, wenn die Period *beginnt* nach
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dem Suchdatum; `sa` verlangt, dass die *gesamte* Period danach liegt.
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**Wichtig — Containment vs. Overlap:** Nur `eq` (und implizit `sa`/`eb`)
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verlangen, dass das Resource-Intervall **vollständig** innerhalb bzw.
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**vollständig getrennt** vom Such-Intervall liegt. Bei `gt`, `lt`, `ge`
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und `le` reicht dagegen eine **Überlappung** — das Resource-Intervall muss
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nicht komplett außerhalb des Suchbereichs liegen, es genügt, dass es über
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die jeweilige Grenze hinausragt. Details dazu im nächsten Abschnitt.
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## 3. Mehrere `date`-Parameter kombinieren
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## 3. Sonderfall: Matching gegen `Period` und `Range`
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Die Grafiken oben zeigen das Resource-Datum als schmalen roten Marker – das
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passt für einfache `date`/`dateTime`-Felder wie `Patient.birthDate`. Sobald
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das Zielfeld selbst ein **Intervall** ist (`Period`, z. B.
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`Encounter.period`, `Condition.onsetPeriod`, oder `Range`), wird die
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Unterscheidung zwischen **Containment** (vollständiges Enthaltensein) und
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**Overlap** (bloße Überlappung) entscheidend:
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- **`eq`** verlangt Containment: das gesamte Resource-Intervall muss im
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Such-Intervall liegen.
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- **`gt` / `lt` / `ge` / `le`** verlangen nur Overlap: es reicht, wenn das
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Resource-Intervall über die jeweilige Grenze hinausragt – auch wenn ein
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Teil davon auf der "falschen" Seite liegt.
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- **`sa` / `eb`** verlangen das Gegenteil von Overlap: das Resource-Intervall
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muss vollständig und ohne jede Überlappung auf der jeweiligen Seite liegen.
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**Beispiel:** Ein Encounter läuft vom 10. bis 20. Juni. Die Suche
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`date=gt2023-06-15` soll ihn finden, obwohl der Encounter *vor* dem 15.
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begonnen hat — entscheidend ist nur, dass er über den 15. hinausreicht
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(Overlap mit dem Bereich "nach dem 15."). Bei `date=sa2023-06-15` würde
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derselbe Encounter dagegen **nicht** matchen, weil er nicht vollständig nach
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dem 15. liegt — genau das ist der praktische Unterschied zwischen `gt` und
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`sa`.
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Die folgende Grafik macht das für alle vier "einseitigen" Präfixe (`gt`,
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`sa`, `lt`, `eb`) an denselben drei Beispiel-Periods sichtbar — einer
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Period komplett davor, einer, die die Suchgrenze überlappt, und einer
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komplett danach:
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Man sieht deutlich: `gt` und `lt` (blau schattierter Bereich, durchgezogene
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Grenzlinie) lassen die überlappende Period B als Treffer durch, während `sa`
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und `eb` (gestrichelte Grenzlinie) sie ablehnen — nur eine Period, die
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komplett auf der richtigen Seite liegt, zählt dort.
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| Encounter-Zeitraum | `date=gt2023-06-15` | `date=sa2023-06-15` |
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| 10.–20. Juni (überlappt die Grenze) | ✅ Treffer (Overlap) | ❌ kein Treffer (nicht vollständig danach) |
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| 16.–20. Juni (komplett danach) | ✅ Treffer | ✅ Treffer |
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| 01.–10. Juni (komplett davor) | ❌ kein Treffer | ❌ kein Treffer |
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### Offene (unvollständige) Periods
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In der Praxis sind Periods oft **nicht abgeschlossen** — z. B. ein laufender
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Encounter ohne `end`, oder ein importierter Datensatz mit unbekanntem
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`start`. Der FHIR-Standard regelt das eindeutig:
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> Ein fehlender unterer Rand (`start`) gilt implizit als **kleiner als jedes
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> reale Datum** (also `-∞`). Ein fehlender oberer Rand (`end`) gilt implizit
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> als **größer als jedes reale Datum** (also `+∞`).
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Das hat spürbare Konsequenzen, gerade für `sa` und `eb`:
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- Ein laufender Encounter (`start` gesetzt, `end` fehlt → `end = +∞`)
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kann **niemals** `eb` (ends before) matchen — sein Ende liegt ja nie vor
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irgendeinem endlichen Datum. Er matcht aber sehr wohl `gt`, weil sein
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(unendliches) Ende immer über jede Suchgrenze hinausragt.
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- Ein Encounter mit unbekanntem Start (`start` fehlt → `start = -∞`) kann
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**niemals** `sa` (starts after) matchen — sein Beginn liegt ja nie nach
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irgendeinem endlichen Datum. Er matcht aber `lt`, weil sein (unendlicher)
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Anfang immer vor jede Suchgrenze hineinreicht.
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- Eine Period ganz ohne `start` und `end` überlappt praktisch **jeden**
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overlap-basierten Filter (`gt`, `lt`, `ge`, `le`) — sie „reicht" ja per
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Definition über jede Grenze hinaus.
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Dieselben vier Präfixe wie oben, jetzt mit offenen statt geschlossenen
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Periods:
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**Praktische Konsequenz:** Wenn du „laufende" Ressourcen (z. B. aktive
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Encounter, offene Verordnungen) gezielt aus einer Zeitraumsuche ausschließen
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willst, reicht `eb`/`sa` allein nicht — du musst zusätzlich nach dem Status
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oder explizit nach `end:missing=true`/`start:missing=true` filtern, je
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nachdem, was dein Server unterstützt.
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Bei einem einfachen Zeitpunkt-Feld (kein `Period`) fällt dieser Unterschied
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praktisch nicht auf, da Resource-Start und -Ende (fast) identisch sind — dort
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verhalten sich `gt` und `sa` de facto gleich. Der Unterschied wird erst bei
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echten Zeitspannen relevant. Das ist auch der Grund, warum `sa`/`eb`
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laut Spezifikation in erster Linie für `Period`/`Range`-Werte gedacht sind.
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## 4. Mehrere `date`-Parameter kombinieren
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In der Praxis reicht ein einzelner Präfix selten – meist willst du einen
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**Bereich** definieren. FHIR-Server verknüpfen mehrere `date`-Parameter in
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@@ -89,7 +176,7 @@ klassischen Zeitfenster-Queries in SQL.
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## 4. Die vollständige 3×3-Matrix aller Bereichs-Kombinationen
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## 5. Die vollständige 3×3-Matrix aller Bereichs-Kombinationen
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Die vier Muster oben sind nur die gebräuchlichsten. Tatsächlich lässt sich
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**jede** Untergrenze mit **jeder** Obergrenze kombinieren:
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@@ -110,7 +197,7 @@ gültige, funktionierende Query.
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## 5. Sonderfälle: Wenn Kombinationen redundant oder widersprüchlich werden
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## 6. Sonderfälle: Wenn Kombinationen redundant oder widersprüchlich werden
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Nicht jede syntaktisch gültige Kombination ist auch praktisch sinnvoll. Drei
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Kategorien solltest du kennen, bevor du sie versehentlich in einer
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@@ -146,19 +233,21 @@ Rückmeldung. Es lohnt sich, so etwas clientseitig vorab zu validieren.
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## 6. Praxis-Empfehlungen zum Schluss
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## 7. Praxis-Empfehlungen zum Schluss
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- Für einfache Bereichsfilter ist **`ge` + `lt`** (halboffenes Intervall) meist
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das robusteste Muster – es vermeidet Rundungsprobleme an der
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Precision-Grenze (kein Off-by-one bei „bis einschließlich 31.12.").
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- **`sa`/`eb`** nur einsetzen, wenn das Zielfeld tatsächlich ein `Period`- oder
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`Range`-Element ist. Bei einfachen `date`/`dateTime`-Feldern liefern sie in
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der Regel dasselbe Ergebnis wie `gt`/`lt` – der zusätzliche Ausdruck bringt
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dann keinen Mehrwert.
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- **`sa`/`eb`** bewusst einsetzen, wenn du bei `Period`/`Range`-Feldern eine
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*vollständige* Trennung brauchst (siehe Abschnitt 3) – z. B. „Encounter
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vollständig nach Entlassung X". Für einen simplen „ab Datum X"-Filter ist
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meist `ge`/`gt` gemeint, nicht `sa`.
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- Vor dem Absetzen einer Multi-Parameter-Query lohnt sich ein kurzer Check auf
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logische Konsistenz zwischen Unter- und Obergrenze, um leere Ergebnisse
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durch Konfigurationsfehler in der eigenen Pipeline zu vermeiden.
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Mit diesen fünf Grafiken im Hinterkopf – ohne Präfix, alle neun Präfixe
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einzeln, typische Kombinationen, die volle 3×3-Matrix und die Sonderfälle –
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sollte die nächste `date`-Query im FHIR-Suchparameter kein Rätsel mehr sein.
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und dem Wissen um den Unterschied zwischen Containment und Overlap bei
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`Period`/`Range`-Feldern sollte die nächste `date`-Query im
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FHIR-Suchparameter kein Rätsel mehr sein.
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